Nach sechs Jahren im KuckuckTreff ist für mich die Zeit gekommen, Abschied zu nehmen.
Wenn ich auf diese Jahre zurückblicke, denke ich vor allem an die vielen Menschen, die diesen Ort so besonders machen. Im KuckuckTreff habe ich viel über Gemeinwesenarbeit, gesellschaftlichen Zusammenhalt und kulturelle Vielfalt gelernt. Mir war bei dieser Arbeit immer wichtig, das Positive hervorzuheben und dass sich Menschen auf den Weg machen, gemeinsam als Gemeinschaft zu wachsen. Und so kommt es, dass ich nicht nur die rumänische, russische und kurdische Sprache kennenlernen durfte, sondern auch erfahren habe, wie wertvoll familiärer Zusammenhalt ist. Gemeinsam haben wir unseren Lebensort im Kuckuck gestaltet: Wir haben gegärtnert, Bänke gebaut und uns mit der Stadtverwaltung über Straßenpläne und die Entwicklung unseres Viertels die Köpfe zerbrochen. Dabei ging es immer darum, etwas zu bewegen und Verantwortung für das eigene Umfeld zu übernehmen.
Besonders in Erinnerung bleiben mir die vielen schönen Momente des Miteinanders: die Kaffeepausen, die Feste, die Ausflüge, die Gespräche und das gemeinsame Lachen. Aus Begegnungen wurden Freundschaften, aus Nachbarn wurde eine Gemeinschaft.
Für all diese Erfahrungen, die vielen gemeinsamen Projekte und die herzliche Atmosphäre möchte ich mich von Herzen bedanken. Mein besonderer Dank gilt den großartigen Kolleginnen und Kollegen des KuckuckTreffs, die mit ihrem Engagement, ihrer Offenheit und ihrem Humor diese Zeit für mich unvergesslich gemacht haben.
Ich nehme viele schöne Erinnerungen, wertvolle Erfahrungen und ein großes Stück KuckuckTreff in meinem Herzen mit.
Vielen Dank für die wunderbare Zeit. Ich wünsche euch allen für die Zukunft weiterhin viel Kraft, Freude und Erfolg bei allem, was ihr gemeinsam auf die Beine stellt.
Herzlichst
Josua
Ps. Ganz herzlichen Dank an die Bewohner*innen des Kuckucks, die mir diesen lieben Brief geschrieben haben: https://mariageorgi2091.blogspot.com/2026/06/ein-emotionaler-appell-aus-dem-kuckuck.html

